schooljam - festival
gefördert durch:

Coole Magazine mit jeder Menge Infos!

Gitarre & Bass

Sound & Recording

Keyboards funtasten

Sticks


Tipps & Tools
Bandprobe








Zusammenspiel: Groove-Training

Tempo finden
Vor allem wichtig ist ein gutes Gespür für das Tempo Eures Songs. Seid Ihr Euch bzgl. des Tempos nicht einig, spielt am besten verschiedene Versionen durch. Meistens bekommt man schon irgendwie den Bogen heraus. Wenn nicht, nehmt die Versionen auf und entscheidet beim späteren Anhören. Vielleicht macht Ihr euch ein paar Notizen zu den verschiedenen Tempi...

Tempo ermitteln

Die einfachste Möglichkeit ist ein Metronom. Elektronische Geräte bieten auch eine komfortable Funktion zum Eintippen des Tempo, das dann als Beats Per Minute-Zahl im Display angezeigt bzw. vom Metronom gespielt wird.

Habt Ihr einen Beatcounter, Drumcomputer bzw. Groove-Box oder Phase-Sampler? Dann schaut nach einer TAP-Funktion, mit deren Hilfe sich das Tempo einfach eintippen lässt.

Tempo halten!
Stellt euch vor, Euer Song beginnt mit einem guten Tempo und wird dann immer langsamer. Man kann so etwas als musikalischen Ausdruck verwenden (genannt: ritardando / langsamer werdend), aber insgesamt gesehen wirkt das eher wie Luftballon, aus dem die Luft entweicht.
Es liegt übrigens nicht allein an der Rhythmusgruppe, das Tempo zu halten. Wenn alle gemeinsam auf das Tempo achten, können sich die Beteiligten der Rhythmusgruppe (Drums, Bass, Percussion) viel besser auf ihre wichtigen Aufgaben konzentrieren.

Um den Takt besser halten zu können, hilft es, ihn mit dem Fuß mitzuklopfen. Es klingt vielleicht zu banal, aber viele vergessen das. Schlagzeuger sind übrigens kein bisschen unsportlich, wenn sie als Hilfe ein Metronom benutzen. Es gibt auch elektronische Metronome mit Kopfhörerausgang.


Timing
Achtet zunächst darauf, dass Euer eigenes Timing stimmt! Gleichzeitig müsst Ihr es dem Timing der anderen anpassen - das klingt jetzt vielleicht viel komplizierter als es eigentlich ist.
Mit Timing ist vor allem der kontinuierlicher Fluss der Musik gemeint. Es sollte nichts holpern...

mit Metronom üben

Der Ratschlag, wie Du Deinen Part optimieren kannst , klingt vielleicht nicht so aufregend, aber es wirkt meistens: Benutze zum Einüben Deines Parts ein Metronom. Denn so kannst Du stets kontrollieren, ob Dein Timing stimmt. Auch für einen selbst ist die Kontrolle mittels Aufnahme eine gute Methode.

Hast Du einen Drumcomputer oder einen Rechner mit Soundkarte zur Hand? Dann programmiere einen Rhythmus oder benutze gesampelte Drumloops, die am besten noch in der Stilistik eures Stückes ist. Damit macht das Üben gleich viel mehr Spaß.

Wenn Ihr Euren Part drauf habt, versucht Ihn einfach dem Part der anderen anzupassen, um so gemeinsam in einen Flow zu kommen. Vertraut ganz Eurem musikalischen Gefühl, dann werdet ihr EUREN GROOVE finden!


Tightness
Achtet auf einen möglichst genauen Zusammenklang eurer Parts, spielt eure Riffs und Licks "auf den Punkt"! Mit dieser "Tightness" entwickelt euer gemeinsamer Sound die volle Power!

Teamgeist bedeutet beim Zusammenspiel auch, dass man sich selber etwas diszipliniert. Es ist sicherlich besser, wenn man seinen eigenen Part etwas einfacher gestaltet, um ihn vor allem sicher spielen zu können. Mit einem aus Ehrgeiz angetriebenen schwierigen Part, bei dem man sich aber ständig verhaspelt, kannst Du den Rest Band ganz schön herausbringen.


Details üben
Wenn immer alle drauflos spielen, ist es meistens schwierig, das Zusammenspiel zu optimieren. Die wichtigste Instanz dabei ist auf jeden Fall das Gefühl für die Musik, aber das kann bekanntlich auch täuschen. Eine systematische Vorgehensweise kann von Fall zu Fall sehr hilfreich sein. Probt ab und zu auch mal die einzelnen Bestandteile vom gesamten Song-Arrangement losgelöst. Oft zeigen sich hier die Schwachstellen sofort. Konzentriert Euch dabei vor allem auf Euer Timing und den Zusammenklang Eurer Instrumente.

  • Pure Riddim'
    Sind mehrere Perkussions-Instrumente beteiligt, könnt ihr den Beat unter die Lupe nehmen, indem z.B. nur Drums- und Percussion ihren Part einmal durchspielen.

  • Drum & Bass
    Habt Ihr das Gefühl, dass am Basis-Groove etwas nicht stimmt? Dann sollten vielleicht nur Drums und Bass ihren Part einmal durchspielen und dann gegebenenfalls an ihrem Rhythmus-Arrangement feilen.

  • Weitere Rhythmus-Instrumente
    Sitzt der Groove von Drums und Bass, dann spielt den Song oder einzelne Passagen nun mit einem weiteren Instrument, dass ebenfalls rhythmische Elemente spielt - klassisches Beispiel: Rhythmus-Gitarre.

  • Parallele Rhythmische Parts
    Ergänzen sich zwei oder gar mehrere Instrumente in der Rhythmik (Gitarre und Keyboard), dann probt diese Parts einmal isoliert. Eine nicht ganz einfache Übung, die aber dazu führt, dass ohne Unterstützung vom Schlagzeug sich alle voll auf das Tempo mit einem imaginären Beat konzentrieren müssen, um ihren Part gut zu spielen. Das schult das Gehör und bewirkt, dass ihr in euren Parts immer sicherer werdet.

respect.de - die Jugendcommunity der Aktion Mensch

Musikmesse Frankfurt


Home - Impressum - Kontakt